Diagnose und Ausgangsbefund
Wir beurteilen Sehschärfe, Netzhaut und Makula. Die optische Kohärenztomografie zeigt Flüssigkeit und Veränderungen einzelner Netzhautschichten; abhängig vom Krankheitsbild können weitere Untersuchungen erforderlich sein.
Spezialisierte Netzhautdiagnostik, sterile ambulante Medikamenteneingabe und OCT-gestützte Verlaufskontrollen an einem Standort.
Bei bestimmten Erkrankungen der Netzhautmitte muss ein Wirkstoff in ausreichender Konzentration unmittelbar im Auge verfügbar sein. Bei einer IVOM wird das Medikament unter sterilen Bedingungen in den Glaskörperraum eingebracht.
Zu den möglichen Behandlungsanlässen gehören unter anderem die feuchte altersabhängige Makuladegeneration, ein diabetisches Makulaödem oder ein Makulaödem nach Netzhautvenenverschluss. Diagnose, Wirkstoff und Intervall werden immer individuell festgelegt.
Viele Netzhauterkrankungen verlaufen chronisch. Ziel der Behandlung kann deshalb je nach Ausgangslage eine Stabilisierung, eine Verlangsamung der Verschlechterung oder eine funktionelle Verbesserung sein; regelmäßige Kontrollen bleiben wesentlich.
Ob das Verfahren für Sie geeignet ist und welches Ergebnis realistisch erwartet werden kann, klären wir nach einer persönlichen augenärztlichen Untersuchung.
Wir beurteilen Sehschärfe, Netzhaut und Makula. Die optische Kohärenztomografie zeigt Flüssigkeit und Veränderungen einzelner Netzhautschichten; abhängig vom Krankheitsbild können weitere Untersuchungen erforderlich sein.
Wir besprechen Behandlungsziel, zugelassenen Wirkstoff, mögliche Alternativen und das zunächst vorgesehene Kontroll- beziehungsweise Injektionsintervall. Der weitere Verlauf richtet sich nach Krankheitsaktivität und individuellem Ansprechen.
Nach örtlicher Betäubung mit Augentropfen und sorgfältiger Desinfektion wird das Medikament unter sterilen Bedingungen mit einer sehr feinen Kanüle in den Glaskörper eingebracht. Der eigentliche Eingriff ist kurz.
Ein vorübergehendes Fremdkörpergefühl oder kleine bewegliche Punkte können auftreten. Starke Schmerzen, zunehmende Rötung oder eine deutliche Sehverschlechterung müssen dagegen unverzüglich augenärztlich abgeklärt werden.
Das hängt von Erkrankung, Wirkstoff und Aktivität im OCT ab. Manche Erkrankungen erfordern zunächst engere Intervalle und anschließend eine individuell angepasste Fortführung.
Die Augenoberfläche wird zuvor örtlich betäubt. Häufig wird eher ein kurzer Druck als Schmerz wahrgenommen; die Desinfektion kann anschließend vorübergehend reizen.
Chronische Makulaerkrankungen können meist nicht geheilt werden. Eine frühzeitige und konsequente Behandlung kann je nach Befund das Fortschreiten bremsen, stabilisieren oder eine Sehverbesserung ermöglichen.