Beschwerden
Die Sehverschlechterung ist meist schmerzlos und betrifft häufig nur ein Auge. Sie kann plötzlich oder innerhalb kurzer Zeit auftreten. Das Ausmaß hängt unter anderem davon ab, ob die Netzhautmitte beteiligt ist.
Bei einem Verschluss einer Netzhautvene staut sich Blut in den betroffenen Gefäßen. Blutungen und Flüssigkeit in der Makula können das Sehen eines Auges deutlich beeinträchtigen.
Ein retinaler Venenverschluss betrifft eine zentrale Netzhautvene oder einen ihrer Äste. Häufig fällt eine einseitige, schmerzlose Sehverschlechterung auf; je nach Lage kann nur ein Teil des Gesichtsfelds betroffen sein.
Die Untersuchung klärt, welcher Gefäßabschnitt betroffen ist, ob ein Makulaödem vorliegt und ob Bereiche der Netzhaut unzureichend durchblutet sind. Dafür werden Augenhintergrund und OCT beurteilt; zusätzliche Gefäßdarstellungen können sinnvoll sein.
Bei einem sehbeeinträchtigenden Makulaödem kommen häufig intravitreale Medikamente zum Einsatz. Gleichzeitig sollten gefäßbezogene Risikofaktoren ärztlich überprüft und der Augenbefund langfristig kontrolliert werden.
Diese Informationen ersetzen keine persönliche Untersuchung. Welche Diagnostik oder Behandlung in Ihrer Situation sinnvoll ist, klären wir anhand des individuellen Befunds.
Die Sehverschlechterung ist meist schmerzlos und betrifft häufig nur ein Auge. Sie kann plötzlich oder innerhalb kurzer Zeit auftreten. Das Ausmaß hängt unter anderem davon ab, ob die Netzhautmitte beteiligt ist.
Wir untersuchen Netzhaut, Blutungen und Gefäße. Die OCT misst Flüssigkeit und Netzhautdicke in der Makula. Eine Fluoreszenzangiografie kann Durchblutung und undichte Gefäßbereiche genauer darstellen.
VEGF-hemmende Medikamente werden häufig als IVOM eingesetzt. In ausgewählten Situationen können andere intravitreale Wirkstoffe infrage kommen. Das Vorgehen richtet sich nach Sehschärfe, OCT und Gesamtbefund.
Neben dem Makulaödem achten wir auf Minderdurchblutung, krankhafte Gefäßneubildungen und Augeninnendruck. Hausärztlich sollten insbesondere Blutdruck und weitere Gefäßrisiken beurteilt werden.
Eine neue einseitige Sehverschlechterung sollte zeitnah augenärztlich untersucht werden, damit Ursache und Behandlungsbedarf geklärt werden. Bei plötzlichem starkem Sehverlust ist eine sofortige Beurteilung erforderlich.
Der Verlauf ist unterschiedlich. Ein sehbeeinträchtigendes Makulaödem kann behandlungsbedürftig sein; abwartendes Vorgehen oder Therapie werden anhand von Sehschärfe, OCT und Gefäßbefund entschieden.
Retinale Venenverschlüsse können mit allgemeinen Gefäßrisiken zusammenhängen. Deren Beurteilung behandelt nicht den Augenbefund direkt, ist aber für die gesundheitliche Gesamtversorgung wichtig.